Project

Trapped.

Kommunikation, schnelles Feedback, Inspiration, die Möglichkeit einer vielfältigen Selbstdarstellung und das wohl beste Heilmittel gegen Langeweile. Eine Errungenschaft, welche viele positive Aspekte mit sich brachte und die Welt, sowie unsere Gesellschaft verändert hat. Doch jede Medaille hat auch eine Kehrseite. Der griechische Dichter Sophocles sagte einmal: „Nichts Großes hält ohne Fluch Einzug in die Welt der Sterblichen." Facebook, Instagram, TikTok & Co. bestimmen mittlerweile unseren Alltag und führen uns durch eine virtuelle Welt, in der es scheinbar keine Grenzen und keinen Ausweg gibt. Weltweit betrachtet, verbringt ein durchschnittlicher Jugendlicher / Erwachsener täglich fünf Stunden auf sozialen Netzwerken. Inkludiert man zusätzlich noch die Zeit am Computer (Arbeit, Schule, etc.) und auf anderen digitalen Medien, verbringt man an einem typischen Tag ca. 8-9 Stunden online. Da auch in der digitalisierten Welt der Tag nur 24 Stunden hat, bleibt für Arbeiten, Lernen und andere Hobbys nur wenig Zeit übrig. All dies führt zu sozialen Ängsten, übermäßigem Konsum, Essstörungen, wenig Schlaf und einer schlechten Stimmung. Zudem kommt, dass Hobbys und andere Freizeitaktivitäten, wichtige Aufgaben und reale Kontakte massiv vernachlässigt werden. Hinter dem Namen „Trapped" steckt eine fiktive Organisation, welche Menschen dabei unterstützen soll, sich aus den Fängen der Sozialen Medien zu befreien, um ein aktiveres und selbstbestimmteres Leben zu führen. Das Ziel dabei ist: „Menschen, die unreflektiert und fahrlässig mit ihrem Handykonsum umgehen vor Augen zu führen, wie abhängig sie sind.“ Gleichzeitig will man inspirieren, zum Nachdenken anregen und klar machen, dass wir uns auf unsere Ziele, unsere Werte und auf unser eigenes Leben konzentrieren sollen, anstatt das von anderen Leuten zu verfolgen. Auch wenn es sich hierbei um ein ernstes Thema handelt, versucht man durch eine humorvolle und visuell ansprechende Werbekampagne aufzufallen, um somit BetrachterInnen auf eine nette Art und Weiße auf das Problem aufmerksam zu machen. Ein Statement gegen den unkontrollierten Konsum von Sozialen Medien, schnell, unkompliziert und mit einem Schmunzeln übermittelt. Untermauert wird das Ganze von einem einheitlichen Erscheinungsbild, welches sich durch die gesamte Corporate Identity zieht.

Werbekampagne

Appendices

Creators

Lisa Sophie Grall

Rendering

Texturing

Elja Alexandra Stawinski Profile Picture
Elja Alexandra Stawinski

Modelling

3D Artist

Florian Weger Profile Picture
Florian Weger

Art Direction

Gestaltung

Grafik

Konzept

Poster-Design

Corporate Identity

Design

Typografie