Worüber wir nicht sprechen

2021

Worüber wir nicht sprechen

MMP3 / Kurzfilmprojekt

Eine an Depression erkrankte junge Frau versucht ihr unerträgliches Gedankenkarussell mit sich selbst auszumachen. In Form eines Tonband-Tagebuchs probiert sie zu ihrer Lebenslust und lässigen, unbeschwerten Art zurückzukehren, findet aber nicht die Kraft ihre belastenden Gedanken mit Menschen zu teilen - die ihr helfen könnten. „Worüber wir nicht sprechen“ ist kein düsteres Drama über die Krankheit Depression. Viel mehr liegt der Fokus auf den scheinbar banalen Kleinigkeiten des Alltags. Es entsteht ein Widerspruch zwischen offensichtlicher Leichtigkeit und der erdrückenden, monotonen Gedankenwelt, die alltägliche Aufgaben zu einer Herausforderung machen. Wir sind drei Student:innen des Studiengangs MultiMediaArt an der Fachochschule Salzburg. Wie schon bei unserem ersten gemeinsamen Projekt “Be unbreakable” haben wir es uns zum Ziel gesetzt, Tabus zu brechen und greifen abermals ein gesellschaftliches Thema auf, das nicht aktueller sein könnte als in dieser speziellen Zeit. Viele unserer Mitmenschen haben mit psychischen Problemen zu kämpfen, oftmals auch aus dem eigenen Bekanntenkreis. Dies war Grund genug, um uns näher mit diesem Thema auseinanderzusetzen und Aufklärungsarbeit zu leisten, sodass man als betroffene Person nicht zu sehr ins kalte Wasser tappen muss, wie es auch wir erleben mussten. Anhand langer Gespräche mit Psychotherapeut:innen und Filmtherapeut:innen haben wir uns dazu entschieden unser Projekt anhand der psychischen Erkrankung “Depression” aufzubauen und die ständige Überforderung, innere Ruhelosigkeit und die Monotonie des Alltags von erkrankten Menschen audiovisuell zu transportieren. Die Gespräche haben uns ein klares Bild der Krankheit ermöglicht, sodass wir in der Lage sind, unser Konzept so nah wie möglich an der Realität nach außen zu tragen. Es wird auf eine Bildsprache gesetzt, die mit sehr ruhigen Bildern die Tiefe der Thematik verstärken soll und die Emotionen auch für jene spürbar machen soll, die nicht in direktem Kontakt damit sind. Es werden surrealistische Ansätze erkennbar sein, die im Zusammenhang für unsere Darstellung der Gedanken- bzw. realen Welt als Inspiration dienten. Der Bachelorabschlussfilm von uns - Christoph Amort, Patricia Neuhauser und Christoph Platzer - wird Anfang Juni gedreht und voraussichtlich zum Tag der psychischen Gesundheit im Oktober 2021 veröffentlicht. Die Produktion findet in Salzburg und Umgebung statt und soll einen Beitrag dazu leisten, mehr Verständnis für depressive Menschen herzustellen, damit das laut aussprechen und darüber sprechen für Erkrankte sowie Außenstehende leichter fällt. Rückfragen & Kontakt unter: „Worüber wir nicht sprechen“ wwns.film@gmail.com Christoph Amort, Patricia Neuhauser, Christoph Platzer

Zeitplan

Preproduction: 01. Februar - 31. Mai 2021 Production: 05. Juni - 12. Juni 2021 Post Production: 13. Juni - 10. Oktober 2021 Verwertung: ab 10. Oktober 2021

Produktionsdaten

Filmlänge: 7-10 min Genre: Drama Institution: FH Salzburg GmbH Drehzeitraum: 6 Drehtage - Juni 2021 Fertigstellung: Oktober 2021 Drehort: Salzburg Umgebung, Österreich Sprache: Deutsch Seitenverhältnis: 16:9 Kamerasystem: ARRI Amira Sound: 5.1

Appendices

Tags

Creators

Christoph Amort Profile Picture
Christoph Amort

Konzept

Produktion

Regie

Patricia Alisa Neuhauser Profile Picture
Patricia Alisa Neuhauser

Konzept

Produktion

Regie-Assistenz

Script

Anonyme Person

Kamera

Konzept

Produktion