Project

Patientube

Morbus Alzheimer und Demenz gehen uns alle an. Die Krankheitsbilder sind omnipräsent in unserer Gesellschaft: Aktuelle Studien gehen davon aus, dass zwei von drei Menschen direkt oder indirekt als Angehörige davon betroffen sind – es ist eine der größten medizinischen Herausforderungen weltweit. Das gilt auch für die Aufklärungsarbeit. Die Erkrankungen sind stigmatisiert – offen darüber zu sprechen, ist oft nicht möglich, die Diagnose zu akzeptieren, kein leichtes Unterfangen. Denn: Die Früherkennung ist heute noch so gut wie unmöglich. Patientube engagiert sich aktiv für einen Paradigmenwechsel im Umgang mit den Krankheiten und setzt sich für eine humanistischere Behandlung der Betroffenen und ihrer Familien ein. Behörden, Forschung, Verbände, Mediziner*innen, Pflegende, Patient*innen und Angehörige müssen enger zusammenarbeiten. Nur so werden Fortschritte in der Therapie und die Bewältigung der Krankheiten ermöglicht. In einer umfangreichen Reihe von Videos dokumentiert Patientube die Krankheit aus allen relevanten und wichtigen Blickwinkeln. Wir sprechen mit Experten, Mediziner‘innen und natürlich Erkrankten und ihren Angehörigen. Im Fokus dabei: Gemeinsam mit Patient*innen und ihren Angehörigen wollen wir zu einem Fortschritt der Früherkennung, verbesserter Diagnostik und der Optimierung bei Behandlung und Betreuung beitragen. Die Video-Interviews zeigen eindrücklich, dass es heute schon zahlreiche Möglichkeiten gibt, den Umgang mit den Krankheiten zu erleichtern. Das Design der Webseite und Web App unterstützt gezielt die Werte die Patientube vertritt. Die Plattform steht für Zusammenhalt, Unterstützung und Verständnis, was sich auch in dem Design, der Bildsprache und dem Wording wiederspiegelt. Es wurde ein klarer, minimalistischer Stil gewählt, der den Videos und Bildern Raum gibt für sich zu sprechen und zu wirken. Das Design soll Emotionen übermitteln, den Nutzer*innen zeigen, dass sie nicht alleine mit ihrer Diagnose sind und auf Patientube Antworten auf ihre Fragen finden. Die Plattform und ihre Inhalte kann helfen, deswegen wurde darauf geachtet, dass die User*innen einfach und schnell die Informationen bekommen die sie benötigen, in nur wenigen Klicks. Um so vielen Menschen wie möglich den Zugang zu wichtigen Inhalten rund um das Thema Krankheit zu gewähren, verfolgt das Webdesign einen inklusiven Ansatz der weitest gehende Barrierefreiheit ermöglichen soll.

Appendices

Creators

Anonyme Person

Betreuung

Anna Theresa Bamberger

Grafik

Konzept

Raumgestaltung

Design

Interaktions-Design