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Die vorliegende Arbeit Kommerzialisierung des urbanen Raumes – Positionen von Künstler*innen des öffentlichen Raumes in Bezug auf Werbung setzt sich mit der Kunst im öffentlichen Raum und Werbung auseinander. Dafür wird zuerst der öffentliche Raum beschrieben, wie er definiert wird und wie sich Behavior-Settings auf die Bewohner*innen auswirken. Es ist spannend wie Kunstwerke im öffentlichen Raum wahrgenommen werden, hier gibt es nämlich einen deutlichen Unterschied zum geschlossenen institutionellen Raum. Kunst im öffentlichen Raum trägt ebenso zur Steigerung der Lebensqualität der Bewohner*innen bei und ist daher auch von essenzieller Bedeutung. Es gibt verschiedene Arten von Kunst im öffentlichen Raum und einige davon werden oftmals von der Gesellschaft abgelehnt. Eine Kategorie von Kunst im öffentlichen Raum wird als Street-Art bezeichnet, diese hat weitere Unterkategorien wie z.B. Graffiti. Diese Art von Kunst wird deswegen von der Gesellschaft oft abgelehnt, da sie meist Kritik an dem vorherrschenden System ausübt, wie z.B. Konsumkritik, Kritik am Kapitalismus usw. Deswegen ist das Kapitel Werbung ein weiterer wichtiger Punkt in dieser Arbeit. Die Werbung wird im öffentlichen Raum lieber gesehen als Kunst, da sie gewinnbringend ist. Allerdings wehren sich einige Künstler*innen gegen diese Ansätze und üben durch ihre Botschaften gezielt Kritik aus. Je mehr Geld eine Firma hat, desto größere Werbeflächen kann sie mieten um ihre Produkte zu platzieren. Dadurch haben sie die Möglichkeit ihre Werbung einem großen Publikum zu präsentieren. Im Prinzip machen Künstler*innen das gleiche, allerdings kaufen sie sich die Fläche nicht sondern nehmen sie sich einfach. Geld spielt hier so gut wie keine Rolle, außer dem benötigten Material wird kein Geld benötigt. Die meisten der Künstler*innen im öffentlichen Raum wollen auch nichts verkaufen, sie wollen lediglich ihren Standpunkt verbreiten und somit die Leute zum Nachdenken bringen. In dieser Arbeit werden Shepard Fairey, Barbara Kruger und Banksy im genauen beschrieben. Einige Werke dieser drei Künstler*innen, deren Philosophie und ihre Beweggründe werden vorgestellt. Anschließend folgt noch ein Exkurs zum Masterprojekt „The Lucid Room“, einer audiovisuellen Rauminstallation zum Thema Traum. Diese Installation hat ähnliche Aspekte zur Werbung und zur Kunst im öffentlichen Raum genutzt, nämlich das Entfliehen in eine andere Welt. Die komplette Aufmerksamkeit der/des Betrachters*in wird gefordert um so im Moment zu verharren. Abschließend werden alle Kapitel zusammengefasst sowie die Forschungsfrage „Wie gehen Künstler*innen im öffentlichen Raum mit Werbung und den dadurch verursachten Konsumdrang um?“ beantwortet.

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