Wir sind 14 Studierende der Bachelorabschlussjahrgänge MultiMediaArt und MultiMediaTechnology an der Fachhochschule Salzburg. Sechs Se- mester lang haben wir uns mit multimedialen Inhalten und ihrer Wahr- nehmung beschäftigt. Jetzt möchten wir Sie dazu einladen unsere Erlebnisräume zu besuchen. Unser Projekt TAGTRAUM beschäft- igt sich kritisch, aber spielerisch mit der voranschreitenden Digitalisierung. Dazu möchten wir im Rahmen einer Ausstellung Erlebnisräume schaffen, welche die BesucherInnen in das Thema einzubinden vermögen. Der Begriff Tagtraum hat zwei Seiten. Das aktive und das passive Abdriften in den Tagtraum. Wir nutzen diese Metapher, um das aktive und passive Abdriften in den digitalen Raum besser verständlich machen zu können. Der Tagtraum an sich beschreibt einen Zwischenzustand, in den man auf zweierlei Arten versetzt werden kann. Beim passiven Abdriften hat man sich längere Zeit auf etwas konzentriert, verliert aber schließlich die Aufmerksamkeit. Das aktive Abdriften ist das bewusste Zulassen von Wunschdenken oder eines Spieldranges (wie das bei Kindern oft vorkommt). Diese aktive Art des Tagtraumes hat immer wunscherfüllenden Charakter und kann auch Mittel zur Realitäts- flucht sein. Er ist demnach positiv konnotiert. Und somit wichtig für die Steigerung des Wohlbefindens beim Menschen. Über die positive Aura des Tagtraumes wollen wir diese nun für unsere Problemstellung begeistern. In vier Installationen wird der bzw. die BesucherIn dazu eingeladen, mit Komponenten des Bewussten und Unbewussten, des Aktiven und Passiven zu spielen. Zwei davon werden direkt auf den aktiven und passiven Teil des Abdriftens eingehen, wohingegen die dritte Installation sich damit beschäftigt eine Brücke zwischen dem Digitalen und Realen zu schaffen. Im vierten Exponat finden wir den Weg vom Digitalen zurück in die Wirklichkeit. Wir möchten den BesucherInnen der Ausstellung die Möglichkeit bieten, durch Erleben zu lernen und zu verste- hen, dass ein bewußter Umgang mit der allgegenwärtigen Digitalisierung notwendig ist.

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